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Badezimmer-Beleuchtung: Tipps für das richtige Licht in Ihrem Bad

Licht ist wichtig. Daran ist schonmal nicht zu zweifeln. Nur an manchen Orten und zu manchen Zeiten ist es wichtiger, als an anderen. Worauf wir eigentlich hinauswollen: Die Lichtgestaltung im Badezimmer ist eine recht heikle Angelegenheit, denn hier wird meistens mit natürlichen Lichtquellen gespart und man hat verschiedenste Anforderungen an die Lichtsituation im Badezimmer.

Morgens, besonders im Winter, ist es stockfinster. Die Zahnpasta findet aber den Zahnbürstenkopf nicht so leicht, wenn es dunkel ist. Es braucht zweckgebundenes, helles Licht. Das abendliche, wohlverdiente Vollbad hat aber auch definitiv ein anderes Lichtambiente verdient: Ein goldiges, gedimmtes Entspannungslicht.

So einfach das Haare kämmen, so komplex das Beleuchtungskonzept. Wir und unsere Beleuchtungstipps bringen Licht ins Dunkel des Fliesenparadieses.

Lichtkonzept: Grundbeleuchtung

Wie auch vor dem Schminkspiegel, fängt man am besten mit der Grundierung an. Eine angenehme, weitreichende, diffuse Grundbeleuchtung macht den Anfang und wirft erstmal in alle Ecken des Raumes Licht. Da stoßen wir aber bereits auf ein Problem. Es ist in den allerseltensten Fällen überhaupt möglich, alle Bereiche eines Raumes mit nur einer Lichtquelle auszufüllen. Aber dazu gleich noch mehr.

Die Grundbeleuchtung sollte kein grelles Einheitslicht werfen, denn das schlägt harte, unangenehme, und nebenbei auch unpraktische Schatten. Diffus leuchtende Deckenspots oder eine möglichst weitreichende Deckenbeleuchtung fürs Bad sind die Lösung.

Lichtkonzept: Akzentlicht für Dusche, Wanne und Spiegel

Ist grundsätzlich mal für Helligkeit im Badezimmer gesorgt, kann sich um die Detailbereiche gekümmert werden. Um ein auf Sie persönlich zugeschnittenes Konzept zu entwickeln, gehen Sie am besten einen typischen Tag durch und überlegen Sie wo, wann und wie Sie im Badezimmer Licht benötigen. Danach richten Sie Ihre Planung aus.

Lieben Sie ausgiebige, entspannende Bäder und nehmen vielleicht auch gern mal ein Buch mit? Schminken und rasieren Sie sich täglich, oder pflegen Sie gerne Ihren Bart und Ihr Gesicht? Von den Deckenspots über der Dusche bis zum Leselicht bei der Badewanne ist alles möglich.

Wie viele Lumen, wie viele Kelvin?

Das richtige Licht ist aber nicht mit der richtigen Position allein gefunden. Ob jetzt links, oder rechts vom Spiegel, oder beides – wenn das Licht zu dunkel und zu warm ist, hilft es nicht sehr viel beim Rasieren oder Augenbrauenzupfen.

Nehmen wir uns doch zuerst der Lichtfarbe an. Sie wird in Kelvin gemessen, was auf die Temperarturskala des gleichen Namens verweist. Je wärmer oder kälter die Farben in einem bestimmten Lichtverhältnis wirken, kann man auf der Kelvinskala ablesen, die bei handelsüblichen Lampen von etwas unter 3300 bis 5000 und darüber reicht. Darunter handelt es sich um warmes Licht, dazwischen um warmweißes und über 5000 herrschen Tageslichtverhältnisse.

Solche sind für den Bereich in Spiegelnähe empfehlenswert, da sie einen farbechten Eindruck machen. Wärmere Lichtarten sind für den Badewannenbereich geeignet, da sie besonders warm und beruhigendwirken. Was will man mehr, als entspannendes Licht beim Lavendelschaumbad?

Und besonders hell will man es dann vermutlich auch nicht haben. Idealerweise kann man die Beleuchtung für die beruhigenden Badewannenzeiten dimmen. Beim Spiegel hingegen sollte man alles gut einsehen können. Das schafft man bei der Beruhigungsbeleuchtung nicht. Für die Helligkeitswerte ist übrigens die Lumen-Zahl zuständig. Je nach Raumgröße kann man insgesamt schon an die 4000-8000 Lumen einplanen, wobei eine Lampe in etwa 800-1000 Lumen ausstrahlt.

Licht- und Einrichtungsideen fürs Badezimmer

Wir möchten gerne versuchen, Ihrer Imagination ein wenig auf die Sprünge zu helfen und ein paar Ideen zu liefern, die vielleicht in Ihr Badezimmer passen könnten.
Praktisch und eindrucksvoll zugleich sind beleuchtete Spiegel. Es gibt welche mit Leuchtstreifen an den Seiten, oder extra integrierten runden Schminkspiegeln, oder Spiegel mit einem beeindruckenden Leuchtrahmen in Kristalloptik.

Kommoden, Wandeinlassungen, Schränke und deren Kanten und Konturen kommen kunstvoll zur Geltung, wenn Sie durch LED Leuchtstreifen oder Spots in Szene gesetzt werden. Sie werden so nämlich umrandet von einem weichen, leuchtenden Schimmer. Auch an den Schnittstellen zur Wand von Boden und Decke sieht so ein Schimmer beeindruckend aus.
Besonders romantisch wird es mit einer Grundbeleuchtung in Form von Spots, die den Eindruck eines Sternenhimmels verleihen. Oder Sie setzen geschickt Kerzen ein, oder welche, die so aussehen.

Sicher ist sicher, auch beim Licht: Schutzmaßnahmen

Bauliche Bestimmungen zur Lichtinstallation werden von der DIN VDE 0100 Teil 701 geregelt. Laut ihr gibt es 3 Schutzbereiche: 0, 1 und 2. Null ist die empfindlichste Zone, etwa unter bzw. im Wasser. Bereich 1 befindet sich in unmittelbarer Nähe des Wassers und Bereich 2 grenzt im Radius von 60 cm daran an. Je nach Schutzbereich müssen dann Schutzmaßnahmen der sogenannten Schutzarten oder Schutzklassen IPX7 (mindestens für Bereich 0) und IPX4 (mindestens für die Bereiche 1 und 2) vorgenommen werden.
 
Die Beleuchtung im Badezimmer, einem Raum, in den oft kein, oder nur sehr wenig Tageslicht scheint, ist tatsächlich nicht immer einfach. Eine Grundbeleuchtung braucht aber jeder Raum und darüber hinaus kann man sich noch genaueres zu Spiegel und Badewanne überlegen, um für jeden Bedarf im Badezimmer das richtige Licht zu haben.

5 tolle Tipps, wie Sie Ihr Badezimmer zeitlos elegant einrichten

Wer sich ein Badezimmer einrichtet, macht das meist für einen sehr langen Zeitraum. Im Badezimmer ist es nicht wie in anderen Räumen, dass man die ausgewählten Möbel eben mal schnell umstellen, oder austauschen kann. Dusche, Waschbecken mit Spiegel und das WC sind fest verbaut und wenn man sein Geld und seine Energie nicht gerade für andere Dinge zum Fenster herausschmeißen möchte, wird man das Bad auch nicht so schnell aufs Neue einrichten wollen.

Wenn man sich über mehrere Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, in einem Badezimmer wohlfühlen können möchte, ist die einzige Lösung zeitlos einzurichten, so, dass es einem auch in 15 Jahren potentiell noch gefallen kann. Das zu schaffen ist alles andere als einfach. Wer weiß schon, was in 15 Jahren sein wird? Wir versuchen es trotzdem.

Was macht zeitlose Gestaltung und Dekoration im Badezimmer aus?

Wenn man in älteren Bädern, die in etwa in den 90er Jahren eingerichtet wurden, steht, dann überkommt einen manchmal so ein ganz leichtes Gefühl von Traurigkeit angesichts des schlechten Geschmacks, den die Personen, die hier eingerichtet haben, wohl gehabt haben müssen. Dabei läuft man einer gehörigen Täuschung auf, denn man selbst hätte zu dieser Zeit bestimmt auch so, oder so ähnlich eingerichtet.

Ästhetik ist im ständigen Wandel begriffen. Was eine breite Masse heute als schön empfindet, kann morgen schon als grottenhässlich erachtet werden. Von einigen Innenarchitekten hört man immer wieder, dass es so etwas, wie einen wirklich „zeitlosen“ Stil überhaupt nicht geben kann. Man kann allerdings so einrichten, dass das Ensemble zumindest die schnelllebigsten Eintagsfliegen der Trends überlebt.

Tipp #1: Understatement ist ein langlebiges Statement
Wer für lange Frist einrichtet, setzt auf besonders unauffällige Designs, auf etwas, das man sich vor 5 oder 10 Jahren auch schon ins Badezimmer gestellt und es auch damals schön gefunden hätte. Nichts, was Muster, Formen, oder Farben zieren, die den Eindruck erwecken dem Moment entsprungen zu sein.Am besten entscheidet man sich also für Einrichtungsgegenstände, die unmarkiert von Zeit sind, speziell von der eigenen, aktuellen Zeit (mehr dazu im Spezial-Tipp). Für solche Dinge hat man im restlichen Wohnraum Platz. Es sei denn, man schafft sich bewusst Möglichkeiten, bei denen man trendy und modern gestaltet und die variabel auswechselbar sind.

Tipp #2: Bewegliches muss nicht unbedingt zeitlos zu sein
Handtücher, Dekoration, und vielleicht noch Badezimmerkästen dürfen ruhig, müssen aber nicht ewig hübsch aussehen. Diese Teile des Badezimmers dürfen die Farben der Saison haben, ausgefallen sein, trendy und modern, denn sie müssen auch keine Ewigkeit halten und können leichter ausgetauscht werden, als die Badewanne, wenn sie einem nicht mehr gefallen. Man sollte sich also bewusst Spielräume lassen, in denen man sich mit aktuellen Trends austoben kann.

Langlebigkeit: diesmal nicht modern und trendy

Ein Bad sollte man also zeitlos einrichten, weil die Einrichtung lange erhalten bleiben wird. Dreht man den Spieß um, bedeutet das auch, dass eine per se langlebige Einrichtung nicht unbedingt den Trends und Schönheitsidealen der Zeit unterworfen sein sollten. Fliesen beispielsweise gehören zu den Dingen, die am längsten in einem Raum, bzw. dem Bad erhalten bleiben. Sie nach Kriterien der brandneuesten Wohntrends auszuwählen wäre töricht.

Tipp #3: Langlebig einrichten
Zeitlos einzurichten bedeutet nicht zuletzt auch, Materialien und Gegenstände zu verwenden, die auch halten und die Zeit überdauern; zumindest theoretisch für einige Jahrzehnte. Beständige, natürliche Materialien, die pflegeleicht und wenig anfällig für Abnutzung sind, werden ihrem zeitlosen Design auch gerecht.

Badezimmer farblich dezent gestalten: in elegantem Grau und Weiß

In puncto Farbwahl kann man enorm viel falsch machen. Besonders, wenn es um zeitliche Trends geht. Das Dottergelb der 70er, was damals als ‚zeitlos‘ galt, würde sich heute niemand mehr an die Wand streichen, oder als Tapete an die Wände basteln. Bei der Farbe gilt wiederum: so unmarkiert als möglich ist auch so zeitlos als möglich.

Tipp #4: Badezimmer grau in grau. Und weiß.
Mit dezenten Farben, wie eben grau und / oder weiß kann man kaum etwas falsch machen. Sie binden sich an keine Zeit, auch keine vorangegangene und gelten ganz nebenbei auch gar nicht unbedingt als Farbe, um es genau zu nehmen. Ein Badezimmer in weiß zu haltenkann nie verkehrt sein.Verzicht auf Farbe muss ohnehin nicht sein. Handtücher gibt es in allen Farben und Farbkombinationen und Mustern. Wer sich eher bei den Textilien, statt bei den Fliesen gestalterisch auslebt, hat länger was von seinem Bad.

Bei Badezimmer-Design-Ideen sich selbst vertrauen

Eines darf aber bei der ganzen Einrichterei und Stilfindung nicht vergessen werden, nämlich, dass man für sich selbst einrichtet. Die eigenen Bedürfnisse und Schönheitskonzeptionen sollten Priorität genießen und nicht irgendein Einrichtungstrend aus dem Möbelhausmagazin.Wahrlich zeitlose Einrichtung ist jene, die ihre Ästhetik in den Augen der Bewohner über lange Zeit behalten kann. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal vor der Entscheidung stehen, die Dusche mit gemusterten Fliesen zu verzieren.

Spezial-Tipp: Zeitgebunden ist das neue Zeitlos
Etwas gewagt, aber besondere Hingucker sind Einrichtungsgegenstände, die eben gerade nicht zeitlos sind. Ein Bauhausstuhl aus den 20ern oder bunte Kacheln aus den 70ern – alles scheint irgendwann sein Revival zu feiern, warum nicht einfach mal ausprobieren. Aus seiner Zeit gehobenem kann in den verschiedensten Zeitepochen neue Ästhetik eingehaucht werden.

Welcher Fußboden ist der richtige für Ihr Badezimmer

Ein Fußboden muss im Badezimmer viel aushalten: Schaum- und Wasserspritzer vom Hochseesegeltörn der Kinder, oder Make-Up-, Haarspray- und Rasierschaumbombardements vom hektischen Zurechtmachen. Daneben sollte der Bodenbelag im Bad auch noch rutschfest und fußwarm sein und obendrein noch zum restlichen Einrichtungskonzept passen. Keine leichte Aufgabe, aber die folgenden Bodenbeläge schaffen es immer wieder den Spagat zwischen den vielen Anforderungen an sie zu schaffen.

Der Klassiker Fliesen und andere wasserfeste Bodenbeläge

Man braucht keine großen Statistiker, um zu wissen, dass Fliesen der meistverwendete Bodenbelag fürs Badezimmer ist. Warum auch nicht? Fliesen sind absolut wasserdicht, pflegeleicht und sehen immer gut aus, da es sie in allen möglichen Farben und Mustern gibt. Mag sein, dass sie aufgrund ihrer meist sehr glatten Oberfläche sehr rutschig sind, besonders, wenn man aus der Badewanne steigt, dem wird indes entgegengewirkt indem man die Fliesen einfach rutschfest beschichtet.

Ein kleines, großes Manko gibt es noch: Wo Fliesen verlegt sind, bewegt man sich nicht gerne barfuß darüber, es sei denn man hat den Raum mit einer Fußbodenheizung ausgestattet, denn sie sind sehr kalt auf der Fußsohle und machen einen Badezimmerteppich unabdinglich.

Fugenloses Bad

Wogegen auch leider noch kein Kraut gewachsen ist, ist das Fugen-Problem: je kleiner die Fliesen desto mehr Fugen desto mehr Fläche für Schmutz, Ablagerungen und Schimmel bietet der Badezimmerboden. Gewissenhafte Badezimmerbesitzer holen sich zu oft wunde Knie vom Fugenschrubben.

Glücklicherweise gibt es dagegen bessere Mittel als sich ‚nur‘ großflächigere Fliesen zuzulegen. Bei den meisten Kunststoffbelägen, wie PVC zum Beispiel, wird man keine Fugen finden. Auch Korkböden eigenen sich gut, oder ein Boden mit Epoxidharzversiegelung.

Kunststoffbeläge: Vinyl-, Linoleum- und PVC-Boden

Polyvinylchlorid ist das Stichwort und das schon ziemlich lange. PVC-Bodenbeläge sind schon so lange auf dem Markt, wie viele von uns denken können. Mittlerweile sind solche Kunststoffböden zu der günstigsten Variante geworden, einen Untergrund wasserdicht zu machen. Besonders die extra-wasserabweisende, mehrere Zentimeter dicke Variante eignet sich für Badezimmer.

Man kann den PVC-Belag sogar – zeit- und aufwandsparend – über den bestehenden Belag verlegen. Nachteil des PVC ist die Chemie, die dahintersteckt: es werden nämlich allerhand Stoffe, darunter auch Weichmacher, beigemischt, was gesundheitliche Folgen haben könnte. Außerdem bilden sich mitunter mehr oder weniger leicht Risse in der Oberfläche, die Schimmelpilzen eine Bleibe verschaffen.

Die sogenannten Designböden reihen sich auch unter die PVC- und Vinylbeläge. Sie sind jene, die mit einem Motiv versehen sind und damit andere Materialien imitieren. So hat man einen Holz- oder Steinboden im Bad, der das freie Feld nie gesehen hat, dafür aber um einiges pflegeleichter und billiger ist.

Naturstein: Platten oder Teppich?

Vom Imitat zum Original. Für einen starken, robusten und doch geerdeten, ruhigen Untergrund unter den baren Fußsohlen im Bad verlegen immer mehr Haushalte Natursteinplatten in die Bäder und Wintergärten. Dort gerne in polierter und geschliffener Form; naturbelassener Stein wird aufgrund seiner rauen Oberfläche meist vernachlässigt, wäre aber auch möglich.

Stein hat die herausragende Eigenschaft, hohen Temperaturen und starker Feuchtigkeit standzuhalten. Nebenbei speichert er die Wärme, die im Bad ja gerne mal entsteht. Während also die feuchte Umgebungsluft durchs Lüften erkaltet, bleibt der Stein schön warm und lässt das Bad im Winter beispielsweise nicht ganz zum Gefrierschrank werden.

Stein macht es möglich, tatsächlich auch Teppich im Bad zu verlegen. Was in textiler Form nicht wirklich eine gute Idee als Bodenbelag für Feuchträume darstellt, macht aus Stein ganz schön was her. Dabei werden kleine Stücke davon in Acryl oder Epoxidharz eingebettet und fugenlos wie ein flächendeckender Teppich verlegt.

Holz im Bad? Echt?

Wenn alle sagen, das geht nicht, kommt einer und macht es einfach. Holzboden im Bad war lange Zeit nicht möglich, denn das Material hat sich gewellt, verzogen und ist – um ein kleines Wortspiel zu bemühen – aus den Fugen geraten. Aber dann hat man einfach solange getüftelt, bis diese Mankos beseitigt waren und heute kann man von sowohl Massivholz- als auch Laminatböden im Bad profitieren.

Wichtig ist dabei nur, dass man auf einen Holzbadboden ein wenig besser aufpassen muss, als auf einen Fliesenboden. Wasserflecken und -pfützen sollte man nicht unbedingt stehen lassen, denn sonst zieht zu viel Wasser ins Holz ein. Mit Öl oder Wachs zusätzlich versiegeltverringert sich das Risiko, dass das Material zu stark seine Form verliert.

Wenn das beachtet wird, kann man sich an den besonderen Eigenschaften des Holzes erfreuen: es ist angenehm auf den Fußsohlen, warm und weich, und man rutscht nicht leicht aus. Wichtig ist beim Holz auch die vollflächige Verklebung und genaueste Abdichtung aller Schnittstellen der Holzteile, damit auch wirklich keine Feuchtigkeit durchdringen kann.

Industrial Chic am Boden: Sichtestrich und Beton

Wer sich ein bisschen in aktuell startenden hippen Lokalen umsieht, wird bemerken: halbfertig und industriell anmutende Einrichtung boomt. Man könnte zum Teil meinen, die Renovierungsarbeiten wären nicht rechtzeitig fertig geworden und trotzdem schaffen es diese Räume eine gewisse Behaglichkeit zu verströmen.

Das schafft man mit Sichtbeton oder -estrich zuhause auch. Der minimalistische und strapazierfähige, graue Belag mag etwas gewagt erscheinen, aber mit der richtigen Versiegelung und Beschichtung kommt damit tatsächlich ein angenehmer Fuß-Bodenkontakt zustande und richtig kombiniert wirkt der Boden auch aufs Auge stimmig.

Das Badezimmer kinderfreundlich gestalten

Das Familienleben ist bunt und abwechslungsreich und das Familienbadezimmer kann, darf und soll das widerspiegeln. Die wichtigste Grundregel für ein Bad für Kinder und Erwachsene zuerst: Schaffen Sie ausreichend Platz für alle Familienmitglieder!

Spätestens, wenn Ihre Kinder in die Pubertät kommen, werden Sie froh sein über Doppelwaschbecken und große Spiegelschränke oder sogar ein eigenes Badezimmer für Ihre Kinder. Wer sein Badezimmer kinderfreundlich gestalten will, stellt schnell fest, dass Planung bis ins Detail notwendig ist.
Für ein kindersicheres Badezimmer wird Sicherheit großgeschrieben.

Gleichzeitig sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Kinder das Badezimmer ganz selbstständig verwenden können – und Sie nicht stundenlang mit dem Putzen beschäftigt sind.  

Sicherheit im kindgerechten Badezimmer

Das Badezimmer ist ein abenteuerlicher Ort für alle kleinen und großen Nassraumpiraten und es finden sich immer wieder neue, spannende Spielzeuge. Bevorzugt solche, die eigentlich keine Spielzeuge sein möchten. Bewahren Sie deshalb Putzmittel und Kosmetika genauso außer Reichweite Ihrer Kinder auf wie Elektrogeräte.

Es kommt der Zeitpunkt in der Entwicklung jedes kleinen Lausbuben und -mädchens, zu dem Steckdosen und Türschlösser einen fast unwiderstehlich großen Reiz entwickeln. Deshalb das Badezimmer nicht vergessen, wenn Sie im ganzen Haus Steckdosensicherungeneinsetzen. Das Türschloss sollte im Idealfall mit einem schmalen Gegenstand von außen geöffnet werden können.

Im Bad finden sich viele Knöpfe, die man drücken und drehen kann. Damit der Entdeckergeist Ihres Nachwuchses nicht mit Verbrennungen endet, sollten Sie Armaturen mit Verbrühschutz und einer kühlen Oberfläche wählen. Gegen Fußbäder und Badeentenrennen in der Toilette hilft eine spezielle Toilettendeckelsicherung, die es für kleine Hände fast unmöglich macht, den Deckel alleine zu heben.

Rennen und springen und nasse Böden sind eine explosive Mischung, die im Schwimmbad und im heimischen Familienbad bereits zu ungewollten Stunteinlagen und Ausflügen in die Notaufnahme geführt haben. Für Badewanne und Dusche ist deshalb eine Antirutschmatte wichtig. Badezimmerteppiche wärmen nackte Füßchen und sorgen dafür, dass sie nicht ausrutschen.

Auch Sicherheit in der Dunkelheit der Nacht ist ein wichtiges Thema im Badezimmer. Wenn müde Hände sich nachts die Augen reiben, statt nach dem Lichtschalter zu tasten, ist die Verletzungsgefahr groß. Abhilfe schaffen Bewegungslichter, die den Weg bis zur Toilette ausleuchten.

Kinderbad: Die Kleinsten ganz groß

Selbst wenn es kein eigenes Kinderbad gibt, können Sie Ihren Kindern mit wenigen einfachen Tipps und Tricks helfen, sich wie die Großen zu fühlen. Kleinkinder werden ihre Windeln gerne gegen einen passenden Thronaufsatz (also einen Toilettenaufsatz) eintauschen. Übrigens: Nervenschonend für Sie ist eine Soft-Close-Automatik! So wird der Toilettendeckel nicht mehrmals täglich geknallt.

Ein Badhocker ist vielleicht der wichtigste Einrichtungsgegenstand für kleine Menschen und universal einsetzbar. Er erleichtert den ‚Aufstieg‘ zur Toilette, bietet sich als Sitzgelegenheit an, wenn der Balanceakt zum Sockenanziehen nicht gelingen möchte, und ist das Sprungbrett, um alleine am Waschbecken Zähne putzen zu können.

In Ordnung: Ordnungssysteme für Klein und Groß

Einfacher als Handtuchhalter sind für Kinder Haken, die ihre Badetücher halten. Witzige Haken in Krokodiloptik bringen die kleinen Hausbewohner nicht nur fröhlich zum Lachen, sondern haben auch einen guten erzieherischen Effekt. Das Krokodil hält nun einmal besonders gern das Badetuch mit den spitzen Zähnen fest – und beißt auch wirklich nicht, versprochen!

Machen Sie Platz im Badezimmer. Bunte Zahnputzbecher eignen sich hervorragend als fester Aufbewahrungsort für Zahnbürste und Zahnpasta. Bringen Sie zusätzlich noch ein Namensetikett an, sind Verwechslungsgefahr und Geschwisterstreit vollkommen ausgeschlossen. In eigenen Schubladen sind auch Kamm, Bürste und Haarklammern nicht im Weg.

Was für das Kinderzimmer gilt, muss natürlich auch im Badezimmer seine Richtigkeit haben: Spielzeug muss am Abend weggeräumt werden.Und das am besten in große Boxen oder Beistellmöbel mit wasserabweisender Oberfläche statt am Badewannenrand.

Der Trick, dank dem Handtücher nicht einfach nach der Verwendung auf dem Badezimmerboden liegen bleiben, kann in leicht abgewandelter Form übrigens auch darauf verwendet werden, dass Schmutzwäsche nicht in den Zimmerecken liegen bleibt. Suchen Sie dazu gemeinsam mit Ihren Kindern nach einem besonders schönen Wäschekorb in kindgerechter Optik.

Villa Kunterbunt: Farbenfrohe Spiegel und Fliesen

Wenn Kinder und Eltern sich ein Badezimmer teilen, sind Hochglanzfliesen und schwere Keramikseifenspender nicht die beste Wahl. Gestalten Sie das Badezimmer so, dass auch für die verschlafensten Hausbewohner morgens die Sonne aufgeht. Am besten fragen Sie Ihre Kinder um ‚Rat‘ und machen die Badezimmergestaltung zu einem Projekt für verregnete Sommertage. 

Kinder lieben Farben. Wer keinen Fliesenregenbogen an die Wand zaubern möchte, setzt mit bunten Handtüchern und kinderfreundlicher Dekoration Akzente. Witzige Wandtattoos sind übrigens eine gute Lösung, die ganz einfach und problemlos entfernt werden kann. Die Kunstwerke kleiner Picassos finden ebenfalls in bunten Rahmen ihren Platz an der Wand.

Süß mit sentimentalem Wert: Kinderfußabdrücke mit Farbe auf ein Papier drücken und rahmen für bleibende Erinnerungen, wenn die Kleinen schon längst größer sind als Sie. In dieselbe Kategorie fällt auch eine Messlatte am Türrahmen für alle, die wissen möchten, ob sie nicht doch über Nacht in die Höhe geschossen sind.

Prinzessinnen und Piraten sind gleichermaßen stolz darauf, wenn sie einen Spiegel haben, der nur für sie und auf ihrer Höhe angebracht ist. Kinderspiegel im Badezimmer gibt in allen möglichen Formen und Farben. So können Ihre Kinder sich morgens mit Blick in den Birnen-, Wolken-, oder Autospiegel die Haare frisieren.

Welcher Spiegelschrank passt zu mir?

Andere Bäder, andere Sitten. Die einen nutzen es als Ort, um sich Zeit für sich selbst zu nehmen, die anderen verbringen insgesamt vielleicht eine halbe Stunde täglich darin, inklusive Duschen und Zähneputzen. Diesen Bedürfnissen passt man gerne die Einrichtung an und da gehört selbstverständlich der Spiegel dazu. Dieser lässt sich nämlich gut und gerne mit einem Schrank kombinieren, wobei auch Spiegelschränke in ihrer Gestaltung überaus variabel sein können.

Stauraum im Spiegelschrank für kleinere Bäder

Wo Wohnraum knapp wird, werden Wohnungen kleiner und damit auch die Bäder. Stauraum, Stauraum, Stauraum heißt da die Devise, damit nichts im Weg herumsteht, auch kein Rasierschaum.

Ein Weg, um das zu bewerkstelligen, ist der Einbau eines Spiegelschrankes. Die in etwa 20 cm, die man hinter dem Spiegel als Stauraum schafft, spart man in einem anderen Schrank ein und die kleinen Tuben und Flaschen, die die Kosmetikindustrie benutzt, um ihre Waren zu verpacken, passen dort perfekt hinein. 

Außerdem „verschwendet“ man mit einem frei hängenden Schrank über dem Waschbecken keine Quadratmeter an Wohnfläche. Bei dem Platz über den Amaturen handelt es sich um ungenützten Raum, den sich der Spiegelschrank sozusagen zu eigen macht. Dort findet dann der ganze Kleinkram Platz, der auf dem Waschbecken stört und im großen Schrank neben großen Behältnissen untergeht und unauffindbar wird. Natürlich darf man während des ganzen Prozesses beim Aufhängen eines Spiegelschrankes auf die Arbeitssicherheit nicht verzichten.

Für eine oder mehrere Personen? 60 cm, 100 cm oder 120 cm

Fällt die Entscheidung, wie groß der Spiegelschrank ausfallen soll, wurde sich die Frage gestellt, wie viele Personen sich den Schrank teilen werden. Als alleiniger Nutzer kommt man auch mit einer Schranktür aus, welche eine Breite von etwa 60 cm aufweist. Ist der Schrank größer, also um die 100cm oder mehr, wird die Oberfläche meistens in zwei Türen aufgeteilt.

Das ist praktisch, wenn sich mehrere Menschen den Spiegel teilen. Für Familienhaushalte oder andere Wohngemeinschaften, wo mehrere Personen ein Bad benutzen, bietet sich also an, einen mehrtürigen Spiegelschrank zu wählen. So kann jede Person einen eigenen Bereich für die persönlichen Kosmetika beanspruchen.

Die Dimensionen: Schranktiefe

Wenn man sich so überlegt, was einem im Bad alles auf die Nerven gehen kann, fällt einem schnell das Herumgesuche im Badezimmerschrank ein, wo man zwischen Duschgel und Bodylotion wühlt und bis man das richtige Produkt gefunden hat, hat man 3 andere um- oder zu Boden fallen lassen. In einem Spiegelschrank, der nicht zu tief ist, sind alle Utensilien, die man braucht, nebeneinander aufgereiht und man hat sie wirklich auf den ersten Griff bei der Hand.

Achten Sie also auch darauf, wie groß die Dinge sind, die Sie unterbringen wollen und welche Form diese haben. Je nachdem bieten sich dann unterschiedliche Tiefen an. Reichen 10 cm oder müssen brauchen Sie 20 cm Platz von der Schrankrückwand bis zur Schranktür?

Größe der Innenfächer

Man kann sich außerdem überlegen, wie hoch die Dinge ungefähr sind, die man dort einlagern möchte. Handelt es sich vorwiegend um Zahnpastatubenformate, braucht man vielleicht ein Zwischenbrett mehr. Sind es eher Rasierschaumdosen, sind auch höhere Fächer angebracht. In der Regel wird man sich wahrscheinlich für eine gute Mischung entscheiden, wo man unterschiedliche Utensilien in den verschiedensten Formen unterbringen kann.

Beleuchtete Spiegelschränke

Besonders in fensterlosen Bädern, oder jenen, die nur über spärliche Lichtquellen verfügen, kann man sich überlegen, ob man das Lichtarsenal nicht aufstocken möchte. Besonders rund um den Spiegel wird mehr Helligkeit benötigt, als im Rest vom Bad. Da läge es doch nahe, den Badspiegel selbst mit Lichtelementen auszustatten. Das ist selbstverständlich kein Problem.

Man hat sogar die Wahl zwischen integrierten Leuchten und externen Leuchten und wo diese jeweils angebracht werden sollten. Am effektivsten gilt eine frontale Lichtquelle, denn diese ist für möglichst wenig Schatten verantwortlich und liefert ein möglichst gleichmäßig ausgeleuchtetes Gesicht. Besonders praktisch sind integrierte LED-Leisten, die rund herum oder zumindest oben und unten verlaufen. So hat man auch am Kinn und unter der Nase keine schattigen und schlecht sichtbaren Stellen.

Dabei ist besonders darauf zu achten, dass man sichere Leuchten anbringt. Die vom Fachgeschäft gelieferten Lampen sind für gewöhnlich ohnehin genau für die Nutzung in Feuchträumen ausgelegt, noch einmal nachzufragen bzw. sich gesondert über die Schutzklassen zu informieren, kann sicherheitshalber nicht schaden. Da die Lampen aber in den seltensten Fällen direkt mit Wasser in Berührung kommen, sind auch niederere Sicherheitsstufen bereits ausreichend.

Spieglein, Spieglein im Schrank

Wenn man einmal doch hinten Augen braucht, bietet sich an, mit schlauen Reflexionen zu arbeiten. Soll heißen, dass man auch an der inneren Schranktür Spiegel anbringt. Somit kann man sich diese so richten, dass man die Frisur, und ob diese gelungen ist, auch von hinten betrachten kann. Man bekommt schlichtweg die Möglichkeit Dinge zu begutachten, die sich normalerweise dem Blickfeld entziehen.

Ausziehbaren Schminkspiegel

Man will sich schminken, doch das Waschbecken ist einem im Weg? Dieses Problem kennen vor allem Menschen mit Sehschwäche, die die Brille der Kontaktlinse vorziehen. Um sich und die Schminkkünste im Spiegel ordentlich sehen zu können, müssen sie sich nämlich über das Waschbecken nahe an den Spiegel beugen, was überaus nervig und anstrengend sein kann.

Ein ausziehbarer Kosmetikspiegel macht es dagegen schon wesentlich einfacher. Er kann zum einen an die Position gezogen werden, wo man ihn braucht, ohne sich verrenken zu müssen und er vergrößert zum anderen das Gesicht so, dass man es detailgenau anmalen kann. Kein schiefer Lidstrich mehr, keine Wimpertusche im Auge.

Dekofreak oder Minimalist

Bei Schminkspiegeln gibt es die Möglichkeit, die komplette Front zu verspiegeln und den Schrank komplett geschlossen zu machen, oder einige offene Ablageflächen zu integrieren. Dekoriert man gerne, ist das der Platz, um kleine Pflanzen oder andere hübsche Utensilien aufzustellen. Ist man eher minimalistisch veranlagt und bekommt selbst bei der Vorstellung diese offenen Ablagen abzustauben, einen Niesanfall, tendiert man wahrscheinlich eher zum vollgeschlossenen Schrank.

Elektrisiert: eingebaute Steckdosen

Besonders praktisch sind, neben den unterschiedlichen Spiegellösungen und der integrierten Beleuchtung, auch Steckdosen, die im Spiegelschrank verbaut werden. Dort können Glätteisen, Fön, Lockenstab, Rasierer, Epilierer und andere elektronische Geräte angeschlossen werden und die Wand daneben ist optisch ebenmäßig.

Außerdem hat man, wie auch alle anderen Utensilien, die Steckdose auf einer angenehmen Höhe und muss sich nicht darum bücken. Die Länge des Kabels passt darüber hinaus auch garantiert und mit einem eingebauten Schalter kann man die Steckdosen auch inaktiv schalten.

Badezimmer Trends 2022: Seien Sie einen Schritt voraus

Planen Sie, demnächst Ihr neues Badezimmer einzurichten? Dann lohnt es sich, die aktuellen Trends für die kommende Saison zu kennen. Indem Sie auf diese Neuheiten reagieren und sie auch gleich in Ihr neues Badkonzept integrieren, zeigen Sie Trendbewusstsein und werden sich vor neidischen Blicken Ihrer Bekannten kaum retten können. Welche Badezimmer Trends 2021 groß im Kommen sind, verraten wir Ihnen hier.

Baden wird smart

Schon im Vorjahr stand smarte Technik im Badezimmer im Fokus der Aufmerksamkeit. Das ändert sich auch im Jahr 2021 nicht, im Gegenteil: Der Bedarf nach Smarthome kompatiblen Geräten steigt stetig an. So dürfen Sie sich im Jahr 2021 auf noch ausgefeiltere Hightech Funktionen und praktische Unterhaltungsmöglichkeiten im Badezimmer freuen. Digitale Features erhöhen den Komfort im Bad und sind daher in Zukunft unverzichtbar.

Intelligentes Licht

Vor allem das Licht rückt nächstes Jahr in den Fokus. Zum Beispiel ist ein LEDcomfort Programm eine angenehme Möglichkeit, um die Beleuchtung im Bad zu regeln. Es handelt sich hierbei um ein LED Beleuchtungssystem, das über einen praktischen Sensor-Schalter aktiviertwerden kann. Der integrierte Bewegungssensor wird automatisch ausgelöst, wenn Sie das Bad betreten, was besonders nachts oder in den frühen Morgenstunden sehr angenehm ist.

Andere Programme zaubern ein einzigartiges Ambiente in den Raum, indem zum Beispiel ein Farbtemperaturwechsel ausgelöst werden kann, sodass Sie zwischen kaltem LED-Licht, Mischlicht und warmer Beleuchtung wählen können. So werden Sie zum Beispiel morgens nach dem Aufwachen nicht gleich von grellem Licht geblendet, können sich aber unter tageslichtähnlichen Bedingungen schminken.

Smarte Unterhaltung

Auch das Entertainment darf im Badezimmer der Zukunft nicht zu kurz kommen. Hier gibt es ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten, mit Smart-Media zu arbeiten. Zum Beispiel können Sie ein smartes Musiksystem installieren, das Sie ohne großen Aufwand steuern können.

Dieses System kann unsichtbar angebracht werden und mit zahlreichen Bluetooth fähigen Geräten wie Smartphones, Laptops, Tablets, etc. gesteuert werden und Sie so zu jeder Zeit mit Ihrer Lieblingsmusik in bester Soundqualität versorgen. Auch eine nachträgliche Integrationdieser Module an bereits vorhandene Badmöbel ist selbstverständlich möglich.

Klassische Möbel mit moderner Technik ausgestattet

Der Trend geht im Jahr 2021 nicht etwa zu möglichst ungewöhnlichen Möbelstücken. Es geht eher mehr darum, klassische Badmöbel mit intelligenten Hightech-Funktionen auszustatten. Damit soll nicht nur jungen, technikaffinen Menschen der tägliche Badbesuch versüßt werden, es soll auch vor allem älteren Personen den Alltag erleichtern.

Höhenverstellbare Dusch-WCs, leichtere Steuerung von Jalousien, Heizung und Wassertemperatur, verschiedene Sicherheitsfeatures, Notruf-Möglichkeiten, Boden mit Sturzerkennung und Ähnliches sollen älteren Menschen mehr Selbstbestimmung und Freiheiten geben und dabei ihre Sicherheit in den Fokus rücken. Wichtig ist hierbei, dass bereits im Vorhinein für die entsprechende Infrastruktur besonders im Bereich der Elektroinstallation gesorgt wird.

Individualisierung des Badezimmers

Designtechnisch wird es im Jahr 2021 ausgefallen. Wer eigene Ideen zur Gestaltung des Badezimmers hat, ist 2021 herzlich eingeladen, diese auch umzusetzen. Badezimmer mit Loftcharakter, Gesundheitsbäder, Naturbadezimmer oder Komfortbäder werden in der nächsten Saison groß im Kommen sein. Individuelle Einrichtungsideen und Sanitärprodukte sorgen dafür, dass die unterschiedlichsten Bedürfnisse miteinander in Einklang zu bringen sind.

Das Badezimmer der Zukunft ist maßgeschneidert und fern von jeglichen Massenprodukten. Das beginnt zum Beispiel bei individuell bedruckbaren Duschflächen, die sich so zum Beispiel an die Optik des umgebenden Bodenbelags anpassen lassen, reicht über Badmöbel nach Maß bis hin zu schneidbaren keramischen Waschtischen. Apropos – diese sind in Ihrer individuellen Wunschfarbe erhältlich und auch Vorwandelemente und Duschabtrennungen sind mit individuellen Motiven bedruckbar.

Modischer, wohnlicher und farbiger

Unter diesen drei Stichpunkten lassen sich die Badezimmer Trends 2021 in Sachen Design zusammenfassen. Wer Mut zur Farbe beweisen will, darf das nächste Jahr sehr gerne tun, denn hier wird einiges geboten. Aber auch die Wohnlichkeit kommt nächstes Jahr nicht zu kurz. So wird 2021 wieder vermehrt auf Textilien und Vollholz gesetzt, was den gemütlichen Charakter des Badezimmers unterstreichen soll. Ein Badezimmer im Landhausstil liegt voll im Trend und steht für Gemütlichkeit und Bodenständigkeit.

Professionelle Lifestyle Marken werden sich vermehrt im Badezimmer Sektor ansiedeln und somit eine modischere Gestaltung des Badezimmers erlauben. Auch die professionelle Badplanung wird zunehmend an Bedeutung gewinnen. Alles außer Mainstream ist das Motto.

Gesundheit und Fitness

Gesundheitsbewusste kommen im Jahr 2021 voll auf ihre Kosten. Es wird in Zukunft möglich sein, bei der Badezimmerplanung vermehrt auf Ihre Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen. So können Sie zum Beispiel ein Kneippbecken in Ihr Badezimmer integrieren oder eine Waage in den Boden einlassen, um jederzeit einen guten Überblick über Ihr Körpergewicht behalten zu können.

Smart gesteuerte Geräte, die das Leben einfacher machen, kombiniert mit schlichten, aber zeitlosen Designs – das sind die Badezimmer Trends 2021. Diese Trends sind sowohl modern, als auch zeitlos, weshalb Sie sicher lange Ihre Freude daran haben werden. Seien Sie Ihrer Zeit einen Schritt voraus und sichern Sie sich bewundernde Blicke Ihrer Freunde!

Badrenovierung leichtgemacht: 6 Fehler, die Sie vermeiden sollten

Wenn Sie in nächster Zeit planen, Ihr Bad auf eigene Faust zu renovieren, sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie sich hier einer anspruchsvollen Aufgabe unterziehen. Das soll Sie keineswegs von Ihrem Vorhaben abschrecken, denn nach der Renovierung werden Sie sich viel wohler in Ihrem neuen Badezimmer fühlen. Allerdings sollten Sie dabei darauf achten, die folgenden sechs Fehler zu vermeiden, denn sind diese einmal gemacht, lassen sie sich im Nachhinein nur sehr kostspielig und aufwändig ausgleichen.

#1: Schlechte Beratung

Lassen Sie sich zu allen Themen rund um die Renovierung und Einrichtung Ihres Badezimmers von einem Spezialisten beraten. Dieser kann Ihnen wertvolle Tipps geben, was in Ihrem Bad möglich ist, und was nicht, und wie Sie die Tipps am besten implementieren können. Ein Experte auf diesem Gebiet kann Ihnen zudem Tipps für das Absetzen der Kosten von der Steuer geben, wodurch Sie sich etwas sparen können.

Aber haben Sie kein blindes Vertrauen! Holen Sie mehrere Angebote und Meinungen ein und vergleichen Sie diese! Denn nicht immer ist das erste Angebot auch gleich das richtige für Sie. Und wenn mehrere Badplaner dieselbe Meinung vertreten, gibt Ihnen das zusätzliche Sicherheit.

#2: Keine Barrierefreiheit

Gerade im Alter wird Barrierefreiheit ein immer wichtigeres Thema. Und wenn Sie schon beim Renovieren sind, sollten Sie diesen Punkt auch gleich in Ihre Planung einbeziehen. Denn wenn das Thema bereits akut ist, ist es meist schon zu spät für die Renovierung. Ebenerdige Duschen,unterfahrbare Waschtische und die Möglichkeit, Haltegriffe oder sonstiges barrierefreies Zubehör anbringen zu können, sind mittlerweile schon fast Standard in modernden Badezimmern. Also lassen Sie diesen Standard auch in Ihrem Badezimmer Wirklichkeit werden, denn im Nachhinein sind Installationen dieser Art sehr aufwendig und teuer.

#3: Minderwertige Qualität

Wenn Sie schon in ein neues Bad investieren, machen Sie es gleich richtig und sparen Sie nicht am falschen Ende – und zwar an den Materialien und Möbeln! Diese müssen qualitativ hochwertig sein, wenn Sie nicht nur die nächsten Monate Freude an Ihrem Badezimmer haben wollen, sondern dieses auch langfristig nutzen möchten. Damit nicht sofort wieder eine Renovierung ansteht, sollten Sie lieber gleich qualitativ hochwertige Produkte kaufen, die sich auch über Jahrzehnte hinweg halten.

#4: Zu wenig Stauraum

Sie müssen im Badezimmer mehr verstauen, als Sie vielleicht zunächst denken mögen. Und es gibt kaum etwas Ärgerliches, als nicht genug Stauraum einzuplanen und danach die Handtücher im Schlafzimmer verstauen zu müssen, weil sie im Bad keinen Platz finden. Lassen Sie sich in puncto Stauraum auf jeden Fall von einem Experten beraten und vergleichen Sie das bisherige Stauraum- Angebot mit dem neuen. Dieses sollte mindestens gleichwertig sein, wenn Sie mit der momentanen Situation zufrieden sind. Mehr Stauraum ist allerdings immer besser als weniger!

#5: Mangelhafte Lösungen und unzureichende Platzierung

Seien Sie bei der Planung Ihres zukünftigen Bades realistisch und schätzen Sie Ihre Möglichkeiten klug ein. In ein sehr kleines Badezimmer passt nun mal leider oft einfach keine Badewanne. Anstatt in diesem Fall eine Mini-Badewanne in das eh schon beengte Badezimmer zu pressen, in der Sie sich dann nicht mal ordentlich hinsetzen können, versuchen Sie lieber, eine andere Möglichkeit zu finden, die Sie ebenfalls zufriedenstellt, aber noch im Rahmen Ihrer Möglichkeiten ist. Verzichten Sie lieber auf die Annehmlichkeiten vieler kleiner Entspannungsmöglichkeiten und geben Sie lieber einer großen mehr Raum.

Ersetzen Sie die Mini-Badewanne beispielsweise durch eine großräumige Glasdusche mit Regen-Duschkopf mit einstellbarem Massagestrahl. Wir garantieren Ihnen, dass Sie damit die viel zu kleine Wanne nicht vermissen werden! Die Bewegungsfreiheit im Badezimmer ist besonders wichtig, da Beengtheit schnell klaustrophobische Gefühle hervorruft. Bedrückende Gefühle sind damit vorprogrammiert, wenn Sie sich im Badezimmer aufhalten.

Unter diesen Punkt fallen auch die falsche Anordnung und Positionierung der einzelnen Elemente im Raum. Ordnen Sie diese nach Möglichkeit so an, dass Sie sich im Bad frei bewegen können und nicht durch die Einrichtungsgegenstände behindert werden.

#6: Die falsche Farbwahl

Es mag wie ein kleiner Fehler erscheinen, aber er kann Sie auf Dauer sehr unglücklich machen: Die falsche Wahl der Farbe. Hier sollten Sie strategisch klug vorgehen und die Größe und Ausrichtung Ihres Badezimmers bedenken. Haben Sie ein eh schon sehr kleines Badezimmer, sollten Sie dieses mit dunklen Farben optisch nicht noch weiter schrumpfen. Greifen Sie in diesem Fall lieber zu hellen Farben, die den Raum optisch erweitern.

Wenn Ihr Badezimmer jedoch sehr groß ist, können Sie ruhig zu dunklen Fliesen und Wandfarben greifen. Aber übertreiben Sie es nicht mit der Dunkelheit, sonst überkommt Sie auf Dauer vielleicht ein beklemmendes Gefühl, sobald Sie Ihr neues Bad betreten.

Die Renovierung des Badezimmers ist aufwändig und teilweise auch kostspielig, aber sie lohnt sich, denn sie erhöht den Wert Ihrer Wohnung und sorgt dafür, dass Sie sich nachher wieder rundum wohl in Ihrem Badezimmer fühlen können. Damit auch gleich alles glattgeht, sollten Sie die oben genannten Fehler vermeiden, dann gibt es auch keine böse Überraschung.

Aufbewahrungsmöglichkeiten im Bad: 6 Tipps

Vor allem Frauen kennen das: Das Badezimmer ist voll mit Dingen wie Nagellack, Zahnpasta, Haarspangen, Lippenstiften, Wimperntusche, Duschgel, Parfum, Haarshampoo und so vielem mehr. Aber auch bei den Herren der Schöpfung steht im Bad so einiges herum. Dabei kann schnell ein unaufgeräumter Eindruck entstehen. Das erschwert das Putzen und macht sofort schlechte Laune beim Betreten des Zimmers. Besser ist es, eine geeignete Aufbewahrungsmöglichkeit für alle Dinge des täglichen Bedarfs zu finden. Wir verraten Ihnen die besten Aufbewahrungsmöglichkeiten im Bad. 

Das Wandregal

Nutzen Sie den Platz, den Sie an der Wand haben, und platzieren Sie doch ein dezentes Regal dort.

Gerade für Menschen mit kleinem Badezimmer ist dieser Tipp Gold wert, denn freie Bodenfläche hat nicht jeder, aber für ein Wandregal reicht es dann doch bei den meisten. Dort, wo kein Schrank mehr reinpasst, weil er zu wuchtig wäre, passt ein Wandregal perfekt.

Sie können es sogar in die Dusche integrieren, um Ihre Shampoo Flaschen darauf abzustellen. Ungenutzte Ecken finden durch ein Wandregal eine neue Verwendung. Das Regal lässt sich auch von Nicht-Handwerkern leicht und schnell an der Wand anbringen. Wichtig: Benutzen Sie dabei unbedingt eine Wasserwaage!

Alternativ dazu gibt es zahlreiche Duschkorb-Varianten, die ebenso einfach angebracht werden können wie ein dezentes Duschregal und genauso wenig Platz wegnehmen.

Schrank Innenteilungen

Außen hui, innen pfui – so könnte man so manchen Badezimmerschrank beschreiben. Während von außen alles ordentlich weggesperrt aussieht, kann man schon froh sein, wenn man beim Öffnen nicht von einer herausfallenden Shampooflasche erschlagen wird. Das liegt daran, dass ungenutzte Utensilien meist einfach achtlos und unsortiert in den Schrank geworfen werden.

Viele Menschen verlieren dadurch auch komplett den Überblick über ihr ganzes Inventar. Die Lösung: Innenteilungen, welche für Übersichtlichkeit und Ordnung sorgen, sodass Sie Ihre Sachen immer schnell parat haben.

Innenteilungen können Sie nachträglich in den Schrank einsetzen. Sie kosten nicht viel und benötigen keine aufwändige Montage, sondern werden einfach in das Schrankfach oder die Schublade gelegt. Das einzige, worauf Sie wirklich achten müssen, ist die Passgenauigkeit des Einsatzes. Messen Sie den Innenraum Ihrer Schrankfächer und Schubladen zunächst ab, bevor Sie sich ins Möbelgeschäft aufmachen. Denn nur so nutzen Sie den vorhandenen Stauraum wirklich perfekt aus.

Mittelschrank

Menschen, die unter chronischem Stauraummangel im Badezimmer leiden, und einfach nicht wissen, wohin mit ihren Utensilien, können mit einem praktischen Mittelschrank Abhilfe schaffen. Je nachdem, wie viel Platz Ihnen im Schlafzimmer zur Verfügung steht, können Sie zu einem breiteren oder schmaleren Modell greifen. Bei kleinen Badezimmern eignen sich schmale Schränke, die dafür möglichst hoch sind, sodass Sie die Höhe des Raumes gut nutzen können.

So lassen sich viele Sachen auf wenig Fläche unterbringen. Gerade für Klopapierrollen oder Handtücher ist ein solcher Schrank wunderbar geeignet, da Sie so die weniger schönen Dinge „verstecken“ können. Aber auch Fön, Lockenstab und andere Dinge finden darin ein Zuhause.

Körbe

Wir lieben Körbe, denn sie sind einfach wunderbar praktisch und so vielseitig einsetzbar. Dadurch, dass es sie in allen erdenklichen Formen und Größen gibt und Sie zum Beispiel zwischen einem Exemplar mit oder ohne Deckel wählen können, haben Sie viele Möglichkeiten, einen Korb stylisch in Ihr Bad zu integrieren.
 
Geflochtene Körbe sorgen sofort für mehr Behaglichkeit im Raum. Außerdem nehmen sie nicht viel Platz weg und kosten auch nicht viel. Zum Beispiel für Schmutzwäsche ist ein Korb perfekt geeignet, denn Sie können diese einfach hineinwerfen und zu gegebenem Zeitpunkt waschen. Aber auch Klopapierrollen können darin stilvoll untergebracht werden. Probieren Sie es einfach aus!

Zweckentfremdete Einmachgläser

Wie wäre es mit einer schicken, selbstgemachten Aufbewahrungsmöglichkeit? Schnappen Sie sich einfach ein schönes altes Einmachglas, einen Pinsel und deckende Acrylfarbe und malen Sie das Glas nach Ihren Vorstellungen an. Danach können Sie diese Gläser benutzen, um Ihre Zahnbürsten, Haargummis und Lippenstifte darin aufzubewahren.

Dieser Tipp ist ebenso einfach wie genial, da Sie die meisten Dinge dafür wahrscheinlich sogar schon im Haus haben und diese Möglichkeit dadurch äußerst kostengünstig ist. Unser Tipp: Besonders edel wirken Gläser in Weiß, Dunkelgrün oder Schwarz!

Fön- und Glätteisenhalter

Kennen Sie dieses Problem auch, dass sich der Fön oder das Glätteisen einfach nicht ordentlich verstauen lassen will? Hier können Sie mit einem praktischen Fönhalter Abhilfe schaffen. Diese Halter kennen Sie vielleicht aus verschiedenen Hotels oder Friseursalons. Hier können Sie den Fön oder das Glätteisen einfach einhängen – auch während des Gebrauchs, wenn Sie mal schnell eine freie Hand brauchen. Ein wirklich praktisches Helferlein im Bad für alle, die gerne ihre Haare stylen. 

Aufbewahrungsmöglichkeiten im Bad gibt es viele, aber eine Sache haben sie alle gemeinsam: Sie sorgen für mehr Ordnung im Bad und helfen Ihnen dabei, die Übersicht über Ihre gesammelten Utensilien zu behalten. Außerdem haben Sie so Ihre Sachen immer schnell griffbereit, ohne sich vorher ewig durch eine Vielzahl an Puderdosen wühlen zu müssen. Viele dieser oben genannten Möglichkeiten sind sogar sehr kostengünstig, weshalb es sich durchaus lohnt, darin zu investieren.

Kleines Badezimmer perfekt nutzen: So klappt’s

Der Traum von einem großen Badezimmer bleibt für viele oft unerfüllt. Bauliche Gegebenheiten oder Mietwohnungen hindern viele daran, das Bad auszubauen und ihm mehr räumliche Größe zu verleihen. Aber auch, wem ein schönes großes Bad nicht gegönnt ist, kann möglichst viel aus dem Raum herausholen. Mit den folgenden Tipps können Sie Ihr kleines Badezimmer perfekt nutzen.

Wanne oder keine Wanne?

Badewannen sind toll und bequem, haben aber auch einen entscheidenden Nachteil im kleinen Badezimmer: Sie nehmen extrem viel Platz weg. Überlegen Sie sich daher, ob Sie wirklich eine Wanne brauchen. Wenn Sie darauf nicht verzichten wollen, gibt es platzsparende Varianten. Messen Sie den Raum genau ab und überlegen Sie sich, wo die Wanne am besten hin passt und welche Form und Größe am besten sind.

Ebenerdige Duschböden

Dieser Trick ist quasi eine optische Täuschung, die dem Raum optisch mehr Größe verleiht: ein ebenerdiger Duschboden. Die sogenannten Duschpodeste, welche es in fast jeder Wohnung gibt, nehmen dem Zimmer optisch sehr viel Raum, weshalb es eine gute Idee sein kann, darauf zu verzichten und das Bad mit einem ebenerdigen Duschboden größer wirken zu lassen. Diesen Effekt können Sie sogar noch unterstützen, indem Sie für den Badezimmer- und den Duschboden die gleichen Fliesen verwenden.

Farbwahl der Fliesen

Bei den Fliesen gilt dasselbe Prinzip wie bei Kleidung: Schwarz macht schlank, helle Farben tragen auf. Wenn Sie den Raum also optisch vergrößern wollen, sollten Sie zu möglichst hellen Fliesen greifen. Wenn Ihnen reines Weiß zu langweilig ist, können Sie gerne auchPastellfarben oder Beigetöne nehmen. Wählen Sie für die Wand außerdem etwas größere Fliesen, die den Bodenfliesen idealerweise gleichen.

Gute Beleuchtung

Auch die richtige Beleuchtung kann einiges bewirken. Achten Sie darauf, den Raum gut auszuleuchten, denn je heller der Raum, umso größer wirkt er. Indirektes Licht, zum Beispiel in Form von LEDs hinter dem Spiegel oder als Leiste unter der Badewanne, verleiht dem Raum zusätzlich noch etwas Tiefe, auf die Sie nicht verzichten sollten.

Nicht zu hohe Möbel

Hohe Badmöbel, die bis zur Decke reichen, sorgen zwar für viel Stauraum im kleinen Badezimmer, aber sie haben auch einen großen Nachteil: Sie machen den Raum optisch kleiner als er tatsächlich ist. An der Wand hängende Badmöbel eignen sich am besten, um den Raum auszunutzen und ihn optisch nicht zu sehr zu verkleinern.

Denselben raumschrumpfenden Effekt haben übrigens auch raumhoch angebrachte Fliesen. Hier können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und die Fliesen nur etwa brusthoch anbringen und den Rest der Wand freilassen – so wirkt das Badezimmer größer und Sie sparen sich eine ganze Stange Geld.  

Richtige Wahl der Duschkabine

Auch hier steckt einiges an Raumvergrößerungspotenzial. Wenn Sie hier eine zu wuchtige oder farbige Variante wählen, nehmen Sie dem Bad schnell seine Größe. Vorteilhafter ist es hingegen, einen Duschvorhang zu wählen, den Sie nach dem Duschen zur Seite ziehen können. Auch eine durchsichtige Glasabtrennung sorgt für mehr Raum und sieht noch dazu sehr edel aus. Wenn Ihnen das zu wenig Privatsphäre lässt, können Sie auch eine Glasabtrennung mit einem breiten Milchglasstreifen in der Mitte wählen, der das Wichtigste verdeckt.

Spieglein, Spieglein an der Wand

Spiegel dürfen in keinem Badezimmer fehlen. Nicht nur, dass es schwer wäre, sich ohne diesen zu stylen, ein Spiegel reflektiert auch den Raum und schafft somit Weite – ein Effekt, auf den Sie nicht verzichten sollten. Besonders große Spiegel nutzen diesen Effekt voll und ganz aus und sind damit ideal für ein kleines Badezimmer.

Helle Wandfarben

Nicht nur auf die Farbe der Fliesen, sondern auch auf die der Wand kommt es an. Auch hier sollten Sie helle Farben bevorzugen, müssen aber auf keinen Fall bei reinem Weiß bleiben! Miteinander kombiniert oder abgestuft haben helle Farben einen zusätzlichen Raum erweiternden Effekt. Wenn Ihre Decken sehr niedrig sind, empfiehlt es sich, die Farbe nicht ganz bis zur Decke aufzutragen, sondern einen hellen weißen Streifen beizubehalten.

Aufgeräumtes Badezimmer

Kaum etwas drängt einen Raum optisch mehr zusammen als zu viel herumliegender Kleinkram – da sich dieser aber gerade im Badezimmer sehr gerne ansammelt, ist hier ein gutes Ordnungssystem gefragt. Achten Sie darauf,  von Anfang an ausreichend Stauraum zu schaffen, sodass Sie Ihre Utensilien immer gut verstauen können. Verzichten Sie auch darauf, zu viele Accessoires zu verwenden, auch die lassen Räume optisch deutlich enger wirken als sie tatsächlich sind.

Weniger ist mehr, nach diesem Prinzip sollten Sie stets handeln. Und, so schwer es manchmal in der morgendlichen Hektik fällt: Räumen Sie die Dinge, die Sie nicht mehr benötigen, am besten sofort wieder in den Schrank!

Auch ein kleines Badezimmer kann groß wirken. Wenn Ihnen der Luxus eines großen Badezimmers nicht vergönnt ist, gibt es keinen Grund zu verzagen, denn mit ein paar einfachen Tricks bei der Einrichtung können Sie ganz viel aus dem Bad herausholen, sodass Sie ihm zumindest optisch mehr Raum verleihen. Die oben genannten Tipps helfen Ihnen dabei.

Badezimmer mit Dachschräge: 4 praktische Gestaltungstipps

Dachschrägen nehmen Menschen mit Dachgeschosswohnungen gerne in Kauf. Kein Wunder, denn sie verleihen manchen Räumen ein ganz besonderes Flair. Im Badezimmer stellen einen die Dachschrägen jedoch oftmals vor besondere Herausforderungen. Damit Dachschrägen im Badezimmer gemütlich wirken und keine klaustrophobischen Gefühle auslösen, sollten Sie die folgenden Tipps beachten.

Weg zur optimalen Raumaufteilung

Eine Dachschräge macht aus jeder Nasszelle ein Badezimmer im Mini-Format. Damit Sie eine beengende Wirkung möglichst vermeiden, sollten Sie eine optimale Aufteilung des Raumes beachten. Doch was genau ist hier von Vorteil?

Das Wichtigste zuerst: Verschenken Sie keinen Platz! Unter der Schräge können Sie optimal niedrige Schränke platzieren, sodass Sie das Platzangebot bestmöglich ausnutzen können. Auch die Badewanne passt in der Regel gut unter die Schräge. Sie sollten nur darauf achten, dass Sie sich trotzdem noch bequem hinsetzen können, ohne mit dem Kopf an der Decke anzustoßen.

Gerade bei Dachschrägen kann es sich zudem lohnen, Möbel nach Maß anfertigen zu lassen, die genau auf den Raum zugeschnitten sind. Auch Ausführungen, die gleich mehrere Funktionen in einem bieten, sparen wertvollen Platz – zum Beispiel ein Waschbecken, dessen Metallkonsole gleichzeitig als Handtuchhalter fungiert oder mit einem Waschbeckenunterschrank gekoppelt ist.

Nach vorhandenen Anschlüssen orientieren

Bei der Raumaufteilung sind Sie leider auch ein wenig abhängig von den bereits vorhandenen Anschlüssen. Das macht die Sache nicht gerade leichter. Hier empfiehlt es sich, einen Badplaner zu Rate zu ziehen. So können Sie verschiedene Variationen und Kombinationen ausprobierenund ein anstrengendes Möbel hin und her rücken vermeiden.

Auch Fehlkäufe werden dadurch vermieden. Badplaner regen Sie meist auch zu unkonventionelleren Lösungen an wie beispielsweise einer Dusche unter der Schräge mit Glasabtrennung. Seien Sie offen für diese Vorschläge! Jedes Bad verdient eine optimale Ausgestaltung und gerade bei Dachschrägen müssen oft individuelle Lösungen her.

Die richtigen Farben

Besonders in Räumen mit Dachschrägen, die durch ihr reduziertes Platzangebot auffallen, sind die richtigen Farben von besonderer Bedeutungund machen oft den Unterschied zwischen einem offenen, freundlichen Bad und einem beengten Raum aus. Die Folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, die richtige Farbwahl zu treffen:

  • Verwenden Sie für die Dachschräge dieselbe Farbe wie für die Decke. So erzeugen Sie die kluge Illusion, dass die Schräge ein Teil der Decke ist, und schaffen somit optisch mehr Raum.
  • Greifen Sie stets zu eher helleren, zarten, kühlen Tönen oder blassen Pastellfarben. Alternativ können Sie natürlich auch beim klassischen Weiß bleiben. Aber verzichten Sie lieber auf dunkle und gesättigte Farben. Diese verengen den Raum und bewirken, dass Sie sich beim Betreten der Nasszelle wie „erschlagen“ fühlen.
  • Für die Fliesen gilt folgende Faustregel: Je größer, umso besser! Auch viele Fugen und zu viele Details lassen ein Zimmer optisch kleiner wirken. Verzichten Sie daher auch auf Fliesen mit starker Musterung. Wenn Sie das Bad ein wenig aufpeppen wollen, greifen Sie zu vereinzelten gemusterten Fliesen und kleiden Sie aber den Rest der Wand mit schlichten Fliesen aus.
  • Sie können den Spieß aber selbstverständlich auch umdrehen und die Dachschräge zum Highlight des Raumes machen, anstatt sie zu verstecken. Mit einer knalligen Farbe oder einem ausgefeilten Fliesendesign wird die Schräge zum ultimativen Blickfang für Ihr Badezimmer. Achtung: Diese Möglichkeit eignet sich nicht für jede Schräge und ist daher mit Vorsicht zu genießen. Wenn es allerdings zu Ihrem Raum passt und Sie sich dieses Design gut vorstellen können, probieren Sie es aus!

Abschließende Tipps für ein gemütliches Bad mit Schräge

Nun möchten wir Ihnen noch ein paar kleinere Tipps mit auf den Weg geben, die das Bad mit Dachschräge ein wenig behaglicher und optisch größer zaubern:

  • Sorgen Sie für eine gleichmäßige Beleuchtung, die auch vor der Schräge nicht Halt macht. Das wirkt sich nicht nur förderlich auf eine wohnliche Atmosphäre aus, sondern auch die Raumgröße profitiert davon. Einbauleuchten setzen alles ins perfekte Licht und können zudem überall befestigt werden. Wenn Sie zu LEDs mit Farbwechselfunktion greifen, können Sie zudem die Lichtstimmung im Raum beeinflussen.
  • Es ist ein offenes Geheimnis, dass Spiegel den Raum optisch vergrößern und für mehr Weite sorgen. Machen Sie sich diesen Trick auf jeden Fall zu Nutze und planen Sie einen möglichst großen Spiegel mit ein. Vor allem, wenn der Spiegel um eine Ecke geht, wirkt der Raum sofort deutlich größer.
  • Setzen Sie auch bei den Badmöbeln auf schlichte Zurückhaltung. Helle, einfache Möbel lassen den Raum freundlicher und weiter wirken.

Dachschrägen machen die Planung und Gestaltung des Badezimmers nicht gerade leichter. Oft ist der Platz im Bad eh schon beengt und durch eine Schräge kommen nochmal zusätzliche Einschränkungen dazu. Damit Sie sich trotz dieser baulichen Gegebenheit ein schönes Badezimmer gestalten können, müssen Sie klug planen und offen für Kompromisse sein, dann klappt es auch mit dem schönen Bad trotz Dachschräge.